St. Jodokus-Kirche
Die katholische St. Jodokuskirche am Klosterplatz in der Bielefelder Altstadt wurde 1511 dem Kirchenpatron St. Jodokus geweiht (Schutzpatron der Pilger und Reisenden). Die ursprüngliche Kirche und das ehemalige Franziskanerkloster auf dem Jostberg (Anhöhe zwischen Brackwede und Quelle) wurde um 1507 von den Franziskanern an den heutigen Klosterplatz verlegt, wo die Franziskaner die Seelsorge für die Stadtbevölkerung übernahmen. 1829 wurde das Kloster aufgelöst. Die St. Jodokus-Kirche besitzt keinen Turm, sondern nur einen Dachreiter mit vier Glocken, gemäß dem Armutsideal der Franziskanermönche. In dem einschiffigen Bau der spätgotischen St. Jodokus-Kirche mit fünf Jochen und Seitennischen befinden sich einige sehenswerte Kunstschätze wie beispielsweise die "Schwarze Madonna" aus dem Jahre 1220 oder eine spätgotische Statue des Namenspatrons St. Jodokus um 1480 (aus dem Aachener Dom). Der Altar wird von einer farbenprächtigen Bilderwand von 17 Ikonen geschmückt, die Szenen aus dem Leben Jesu zeigen. Im Kreuzgang befinden sich eine Christus- und Marienikone (1964, A. Saweljew), sowie alte Bilder die an die Franziskanerzeit erinnern.

St. Jodokus-Kirche
Klosterplatz 1

33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 613 26

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