Leineweberdenkmal
Bielefeld, auch als Leinenstadt bekannt, war lange Zeit ein wichtiges Handelszentrum der Leinenindustrie. Das Leineweberdenkmal, hinter der Altstädter Nicolaikirche am Altstädter Kirchplatz, gilt als Sinnbild der Bielefelder Industriegeschichte. Von den Leinewebern, den so genannten Kiepenkerlen, wurde das Leinen in Kiepen (große Tragekörbe auf dem Rücken) aus weiten Teilen der Umgebung zur Begutachtung und zum Handel nach Bielefeld gebracht. Ende des 18. Jahrhunderts, als in England der mechanische Webstuhl eingeführt wurde und die Zunft der Leineweber langsam auszusterben drohte, entstanden in Bielefeld große Fabriken, was der Beginn in das Maschinenzeitalter für Bielefeld bedeutete. Die Fabriken glichen schlossähnlichen Bauten, wie die Ravensberger Spinnerei im Ravensberger Park, die um 1890 die größte Flachsgarnspinnerei in ganz Deutschland war. Heute ist Bielefeld das wirtschaftliche Oberzentrum von Ostwestfalen-Lippe und der Standort großer und namhafter Unternehmen aus den Bereichen der Lebensmittelindustrie, der Druck- und Bekleidungsindustrie, sowie der Bauindustrie und des Maschinenbaus. Jedes Jahr Ende Mai findet im Stadtzentrum von Bielefeld der Leinewebermarkt statt. Es ist das größte Innenstadtfest in der Region von Ostwestfalen-Lippe.

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