Hermannsdenkmal
Das Hermannsdenkmal im Ortsteil Hiddesen südwestlich von Detmold im südlichen Teutoburger Wald steht auf der 386 m hohen Grotenburg. Erinnern soll das 53,46 m hohe Denkmal an die Schlacht im Teutoburger Wald, die so genannte Varusschlacht 9 n.Chr., in der germanische Stämme unter Führung von Hermann dem Cheruskerfürsten, auch als Arminius bekannt, den römischen Legionen unter Publius Quinctilius Varus eine katastrophale Niederlage einbrachten. Nach dieser entscheidenden Niederlage, bei der nur wenige der 25.000 römischen Soldaten dem Gemetzel entkamen, gaben die Römer ihre Eroberungspläne für Germanien auf und zogen sich vollständig hinter den Rhein zurück. Nach neueren Erkenntnissen fand die Schlacht damals wahrscheinlich im etwas weiter nördlicher gelegenen Wiehengebirge statt. Der Grundstein für das Denkmal wurde 1838 gelegt und von dem Bildhauer Ernst von Bandel erbaut. Vor der "Bandelhütte", einem Blockhaus unterhalb des Hermannsdenkmals, in der Ernst von Bandel während der Bauarbeiten an dem Denkmal lebte, erhält man ausführliche Auskünfte über das Denkmal und seinen Erbauer. Der 26,89 m hohe Unterbau wurde aus roh behauenem Sandstein errichtet.
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Die Hermannsfigur hat eine Höhe von 26,57 m bis zur Schwertspitze und besteht im Inneren aus einer Eisenrohrkonstruktion und einer Oberfläche aus Kupferplatten. Das Schwert in der rechten Hand, das in der hoch erhobenen Faust des germanischen Cheruskerfürsten steckt ist 7 m lang und wiegt 550 kg.

Das Schwert trägt die Inschrift:
Deutschlands Einigkeit meine Stärke,
meine Stärke Deutschlands Macht.

Das Schild in seiner linken Hand trägt die Inschrift: Treufest.

Das 1875 in Anwesenheit des damaligen Kaisers Wilhelm I. feierlich eröffnete Denkmal zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen in ganz Deutschlands.

Hermannsdenkmal
Grotenburg 50
32760 Detmold-Hiddesen

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