Junkerhaus Lemgo
Das über und über beschnitzte Junkerhaus in Lemgo zählt zu einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit die Lemgo zu bieten hat. Der Erschaffer und Bewohner, Karl Junker, geb. 1850 in Lemgo, zog 1869 als Tischlergeselle nach Hamburg, von dort begab er sich 1871 nach München wo er 1875 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste ein Architektur- und Kunststudium begann. Um 1881 kehrte er wieder in seine Heimatstadt Lemgo zurück wo er acht Jahre nach seiner Rückkehr mit der Planung seines Hauses begann. In seiner Schaffenszeit beschäftigte er sich mit der Malerei, der Holzbildhauerei und der Architektur. Zu jener Zeit wurde Karl Junker von der Bevölkerung als ein bizarrer Sonderling und halb Wahnsinniger betitelt. In immer wilderen und kurioseren Schnitzereien brachte er unermüdlich seine Phantasie zum Ausdruck. Bis ins kleinste Detail hat Karl Junker an seinem Wohnhaus gestaltet und geschnitzt und selbst das Mobiliar im Inneren stammt aus seiner künstlerischen Hand. Am 25. Januar 1912 starb Karl Junker. Seit einigen Jahren nehmen Kunsthistoriker die Versuche Karl Junkers ernst, die Malerei seiner Zeit auf die Architektur zu übertragen. Das Junkerhaus befindet sich seit 1962 im Besitz der Stadt Lemgo.
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Das Junkerhaus, ist es skurril, genial oder schlichtweg verrückt?

Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober
Di bis So von 10 bis 17 Uhr und
1. November bis 31. März
Fr bis So von 11 bis 15 Uhr

Museum Junkerhaus Lemgo
Hamelner Str. 36
32657 Lemgo
Telefon: 05261 - 66 76 95

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