Widukind Museum Enger
Wer war Widukind eigentlich?
Widukind, der wahrscheinlich von 730 bis 807 lebte war einer der letzten bedeutenden Freiheitskämpfer gegen Karl den Großen. Als Herzog der Sachsen kämpfte er mit einem bemerkenswerten Widerstand gegen die überlegenen Franken und ihren christlichen Glauben. Einer Sage zufolge kam Widukind, im Volksmund auch Wittekind genannt, eines Tages über den Kamm des Wiehengebirges geritten und überlegte, ob seine germanischen Götter oder der Christengott der "wahre Gott" sei. Als Bettler verkleidet nahm er an einem Gottesdient der Christen teil, der ihn sehr beeindruckt haben soll. Daraufhin wünschte er sich vom Christengott ein Zeichen, um den christlichen Glauben als den Richtigen ansehen zu können. Kurz danach hat sich folgendes ereignet während der heidnische Sachse mit seinem Rappen ritt und dieser plötzlich stehen blieb. Sein Pferd löste mit seinem Huf einen Stein aus dem felsigen Untergrund woraufhin eine Quelle aus dem Boden sprudelte, was Widukind als Zeichen auffasste, dass das Christentum der Richtige Glaube sei. Mit dieser Erkenntnis unterwarf er sich Karl dem Großen, gab sich kriegerisch geschlagen und wollte sein Volk nun zum Christentum bekehren.
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Oberhalb der Quelle lies er eine Kirche erbauen, die heute im Ortsteils Bergkirchen von Bad Oeynhausen liegt. 785 lies sich Widukind in Attigny (eine Residenzen Karl des Großen) taufen (Taufpate war Karl der Große). Nach seiner Taufe in Attigny fehlen sichere Informationen über sein weiteres Schicksal.
Das einzige Widukindsdenkmal in Deutschland steht in Herford. Im Widukind Museum Enger erleben Sie den Wandel der mythischen und teilweise kultisch verehrten Widukind-Gestalt.

Öffnungszeiten:
Di bis Sa von 15:00 -18:00 Uhr
So u. Feiertag von 11:00 -18:00 Uhr

Eintrittspreise:
Stand: 01.04.2007

Erw.: 3,00 Euro, ermäßigt 1,00 Euro
Kinder bis 6 Jahren frei

Widukind Museum Enger
Kirchplatz 10
32130 Enger
Telefon: 05224 / 91 09 95

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